Infos zum Handyvertrag
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Laufzeitvertrag oder Prepaid – was ist sinnvoller?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängt ausschließlich vom eigenen Telefonverhalten ab. Prepaid-Verträge bieten häufig die Möglichkeit, kostenlose oder günstigere Telefonate in das jeweilige Netz zu führen, setzen dann aber voraus, dass möglichst viele Bekannte auch in diesem Netz sind. Gleiches gilt für zahlreiche Laufzeitverträge. Sinnvoller ist es daher, mit Hilfe eines Tarifvergleichs nachzurechnen, ob nicht eine Allnet-Flat die bessere Alternative ist. Diese bietet darüber hinaus auch unbegrenzten Zugang zum Internet.

Wie findet man den besten Handy-Anbieter?

Neben der Möglichkeit, eine Einkaufsstraße hinauf und herab zu laufen, und in allen Handyläden die Preislisten mitzunehmen und dann zu vergleichen, ist ein Tarifrechner im Internet die bessere Lösung. Mit einigen Mausklicks werden die entsprechenden individuell besten Angebote aufgeführt.

Ab wann lohnt sich eine Allnet-Flat?

Eine Allnet-Flat lohnt sich für diejenigen, die grundsätzlich viel in verschiedene Netze telefonieren, mobil im Internet unterwegs sind, und das SMS-Schreiben durch die Nutzung web-basierter Messengers ersetzt haben. Aufschluss bringt letztendlich jedoch nur ein Tarifvergleich, der berücksichtigt, wie viel man in welches Netz telefoniert und welche Datenmengen im Internet benötigt werden.

Kann man einen Handyvertrag widerrufen?

Ja, der Paragraf 355 BGB sieht vor, dass auch ein Handyvertrag innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss schriftlich ohne Angaben von Gründen widerrufen werden kann. Der Widerruf sollte per Einschreiben erfolgen, um jede Beweislast vom Kunden zu nehmen. Ein Widerruf per Email ist als äußerst zweifelhaft zu sehen.

Muss man einen Prepaid-Vertrag kündigen?

Nein, ein Prepaid-Vertrag muss nicht unbedingt gekündigt werden. Auf der Prepaid-Karte ist ein Guthaben, welches nicht weiter genutzt wird. Anders verhält es sich jedoch, wenn die Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitgenommen werden soll. In diesem Fall muss der Vertrag gekündigt werden, und die Gebühr für die Rufnummernfreigabe als Guthaben auf der Karte vorhanden sein.

Kann man seine alte Telefonnummer tatsächlich mitnehmen?

Ja, die Mitnahme der Telefonnummer zu einem anderen Anbieter ist möglich. Voraussetzung dafür ist, dass die alte Gesellschaft die Telefonnummer freigibt. Dafür wird eine Gebühr fällig, welche in der Regel 25 Euro beträgt, und dem Konto belastet wird. Bei Prepaid-Karten muss diese Gebühr als Guthaben auf der Karte stehen. Die neuen Anbieter ersetzen diese Kosten durch eine Gutschrift.

Kann man einen Handyvertrag während der Laufzeit kündigen?

Nein, eine Kündigung nach Ablauf der Widerrufsfrist ist nicht mehr möglich. Einzige Ausnahme ist, dass der Nutzer glaubhaft nachweisen kann, dass er den Vertrag, beispielsweise durch berufliche Versetzung ins Ausland, künftig nicht mehr nutzen kann. Selbst mangelnder Empfang am Heimatort ist kein Kündigungsgrund.

Sind Online-Tarife günstiger?

Einige Telefongesellschaften bieten tatsächlich Tarife an, welche nur über das Internet abgeschlossen werden können. Den vereinfachten Verwaltungsaufwand lassen sie im Umkehrschluss den Kunden durch eine niedrigere monatliche Grundgebühr oder höhere Freiminuten oder mehr Frei-SMS zu Gute kommen.

Bekommt man als Schüler bessere Konditionen?

Ja, fast alle Telefongesellschaften bieten Schüler-Tarife an. Diese zeichnen sich durch eine niedrigere Grundgebühr und in der Regel eine sehr hohe Anzahl an Frei-SMS aus. Neben Schülern können auch Studenten und Auszubildende von dieser kostengünstigen Tarifvariante profitieren.

Was passiert nach Ende der Vertragslaufzeit?

Handyverträge werden in der Regel für die Dauer von zwei Jahren geschlossen. Danach verlängern sie sich stillschweigend um jeweils ein weiteres Jahr. Da der Markt für Telekommunikation ständig neue Tarife mit immer günstigeren Bedingungen aufweist, ist eine Kündigung auf jeden Fall ratsam, um von preiswerteren Optionen Gebrauch machen zu können. Die Kündigungsfrist von drei Monaten sollte man auf keinen Fall verpassen und vormerken.